Expression Blend

User Interface / Experience Design für Windows und Windows Phone

Die fundamentalste Regel bei der Gestaltung einer Benutzeroberfläche ist, dass sie den Zielen der Benutzer nicht im Weg steht. Gute Benutzeroberflächen unterstützen den Benutzer dabei seine Ziele zu erreichen: Sie vereinfachen den Prozess. Für Hersteller senken sie die Support- und Trainingskosten. Blend ist ein Werkzeug zur Erstellung von Benutzeroberflächen für Windows-Plattformen: Es dient der Umsetzung von Entwürfen sowie der Durchführung von Simulationen bis hin zur Realisierung der Benutzeroberfläche. Zudem unterstützt Blend Workflows zwischen Designern und Softwareentwicklern.

Grundlagen bei User Interface (UI) und User Experience (UX)

  • Das Ziel von Design
  • Emotionen durch Design erzeugen oder verhindern
  • Design selbst erledigen oder auslagern und nur Ergebnisse prüfen
  • Design-Prinzipien „Talk benefits, not features“ & Co.
  • Gestaltungsgesetze wie Ausrichtung, Dominanz und Hierarchie
  • Unterschied Interfacedesign zu Anwendererlebnis
  • Hilfsmittel zur Gestaltung: Rollen, Zielgruppenbeschreibungen und Personas
  • Geeignete Usability Tests zur frühen Problemaufdeckung, Unterschiede bei den Anwendungsfeldern Desktop, Industrial, Landing Page, Mobile, Web
  • Usability Testing Tools: Click Tracking, Heat Maps, Eye Tracking & Co.

Mentale Modelle und ihre Implikationen

  • Grundlagen
  • Verhalten von Benutzern gezielt steuern und auswerten
    • Behavioral Modeling, Social Computing und Vorhersage
    • BJ Fogg‘s Behavior Model (FBM)

Von der Notwendigkeit einer UI zur brauchbaren UI

  • Benutzerführung und Verhalten simulieren
  • Tools: Papier / Stift, Autodesk SketchBook, Mockup-Tools wie Balsamiq Mockups, SketchFlow, Mockup Builder, Wireframe-Tools, Sketchy Styles

Grundlagen Microsoft Expression Blend

  • Wofür die Werkzeuge der Expression Studio-Reihe geeignet sind
  • XAML in Design-, Storyboard- und Codeansicht bearbeiten, visueller / logischer Baum, Integration mit Visual Studio
  • UI entwerfen mit Standard-Controls und Layout-Containern
  • Best Practices für typische Aufgabenstellungen wie Grid-Layouts
  • Hürden bei den Layout-Automatismen der Frameworks
  • Wichtige Konzepte zum Verständnis wie Attached / Dependency Properties
  • Eigenschaften ändern, zurücksetzen und binden
  • Eigene Layout-Container wie „Karussell“ entwerfen
  • Farben, Linien, Verläufe, Pfade, Gruppierungen, Vektorisierung, Effekte

Erweitertes Microsoft Expression Blend

  • Wiederverwendung: Ereignisse und Verhalten wie „Drag and Drop“ in Behaviors kapseln
  • Unterschiede (User) Controls, Vorlagen, Stile, Ressourcen und Verwendung
  • Bestehende Controls und Vorlagen zur Veränderung zerlegen und von Grund auf selbst designen
  • Datenbindung an Datenquellen, ViewModels, Vorlagen, Ressourcen
  • Arbeit mit Komponenten wie z. B. zur Prozessvisualisierung
  • Translationen, Transformationen, Storyboards, Animationen, Animationstypen, Unterschied echtes 3D zu Pseudo-3D
  • Visual States, FluidLayout
  • Einbindung von Audio und Video

Zusammenarbeit im Projekt mit Kollegen, Designern und Kunden

  • Dummy-Daten zum Design selbst erstellen, aus Objektmodellen generieren, „Live Daten“-Bibliotheken oder NInject & Co. verwenden und binden
  • Vorteile von Model-View-ViewModel (MVVM) für die Zusammenarbeit und „Designer-Softwareentwickler-Workflow“
  • SketchFlow-Projekte verteilen, Feedback und Kommentare einsammeln
  • UI-Dokumentationen, Konzept-Beschreibungen mit Blend generieren
  • Probleme bei der Zusammenarbeit mit Visual Studio wie Projektordner, fehlende GUIDs, internationale Teams
  • Integration mit anderen Tools: Aurora 3D, CAD, Expression Design, Illustrator, PowerPoint, Blendr, ZAM 3D

Sonstiges

  • Besonderheiten bei Silverlight- und Windows Phone-Projekten
  • Lokalisierung und Globalisierung lösen
  • Externe Bibliotheken einbinden, Silverlight Toolkit, WPF Toolkit
  • Knackpunkte bei der Auslagerung von Ressourcen in Bibliotheken
Unsere Veranstaltungsorte von dieser / diesem SchulungTrainingSeminarKurs (nach oben)Berlin, Dresden, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, Leipzig, Magdeburg, München, Stuttgart und Inhouse.

Fortbildung oder Weiterbildung zu Expression Blend – wir setzen nur auf erfahrene Talente als Expression Blend Trainer. Das Credo von Torsten Weber lautet „Verhalten modelliere ich nicht mit UML, sondern mit Psychologie“. Mehr zu ihm und den Beweggründen unserer anderen Trainer erfahren Sie bei seiner Biographie (direkt erreichbar per Bild).