Spezifikation durch Beispiele

Stille Post vermeiden, richtig konzipieren

Erfahrungen aus erfolgreichen Teams zeigen, dass Softwarespezifikationen am besten gemeinsam von allen Projektbeteiligten erstellt werden: Wenn Ideen durch Beispiele kommuniziert werden, läuft der Entwicklungsprozess schneller und verständlicher als ohne. Auch wenn der Kunde nicht 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche anwesend ist, lassen sich durch die richtigen Mittel, wie Akzeptanztests, von Anfang an Missverständnisse verringern und die Qualität der Software verbessern.

Erfahrungen aus erfolgreichen Teams

  • Vorteile gemeinschaftlich erstellter Softwarespezifikationen für Softwareentwickler, Tester, Fachexperten und das Management
  • Grundlagen der Spezifikation durch Beispiele
  • Akzeptanztestgetriebene Entwicklung
  • Lebende Dokumentation
  • Ein Umfeld zur Verringerung „technischer Schuld“ schaffen: Testabdeckung und funktionale Anforderungen mit Akzeptanztests verbinden
  • Durch interaktive Spiele und Simulationen lernen, was zu einer Softwarespezifikation gehört, was nicht und wie man eine richtig erstellt
    • Nachteile herkömmlicher Spezifikationsarten erleben
    • Wichtigkeit persönlicher Kommunikation und gemeinsamer Kollaboration
    • Eindeutige Beispiele gemeinsam erarbeiten

Im Detail

  • Aufgabenstellungen gemeinschaftlich von Geschäftszielen bzw. Visionen ableiten
  • Theorien über die Funktion eines Systems untereinander abgleichen
  • Warum technisch orientierte Stories ungeeignet sind
  • Personas und Akzeptanzkriterien als Technik der Klarheit und Verbindlichkeit zwischen Kunde, Domänenexperte, Projektmanagement und Entwickler
  • Wie sich über nicht-funktionale Anforderungen häufig unterspezifizierte funktionale Anforderungen identifizieren lassen
  • Flexibilität durch bewusste Unterspezifikation (Late Modeling)
  • Unterschied zwischen spezifizierenden Beispielen und Akzeptanztests
  • Ausführbare, wartbare Spezifikationen
  • Verfeinern der Beispiele

Aus der Praxis

  • Effektive Organisation und Strukturierung der Beispiele
  • Integration in Prozesse mit vorgeschriebenem Iterationsprinzip (Scrum, XP) und in Prozesse ohne Vorschriften (Kanban)
  • Häufige Probleme und Schwierigkeiten bei der Adaption
  • Wie man Teams und Vorgesetzten das Konzept Spezifikation durch Beispiele im Unternehmen erfolgreich vermittelt

Unterstützung durch Tools

  • FitNesse – ein Wiki-Server mit eingebauter automatisierter Validierung von Spezifikationen
  • Cucumber – ausführbare Spezifikationen in natürlicher Sprache schreiben
  • Integration mit Versionskontrollsystemen
  • Synchronisation von Spezifikationen mit dem produktiven Code
  • Automatisierte Validierung und kontinuierliche Integration
Unsere Veranstaltungsorte von dieser / diesem SchulungTrainingSeminarKurs (nach oben)Berlin, Dresden, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, Leipzig, Magdeburg, München, Stuttgart und Inhouse.

Fortbildung oder Weiterbildung zu Archtitektur – wir setzen nur auf erfahrene Talente als Archtitektur Trainer. Das Credo von Alexander Groß lautet „Ich will, dass Entwickler auf ihre Software stolz sein können“. Mehr zu ihm und den Beweggründen unserer anderen Trainer erfahren Sie bei seiner Biographie (direkt erreichbar per Bild). Eine alternative Schreibweise des Titels der Schulung ist Specification by example und Example-driven development. Weitere Schreibvarianten sind: Executable requirements, Acceptance Test-Driven Development (ATDD oder A-TDD), Agile Acceptance Testing.