Rhetorik am Arbeitsplatz

Authentizität in der Präsentation

„Wie sag ich, was ich meine so, dass es andere hören und verstehen, damit wir miteinander handeln können?“, so die grundlegende Frage des Rhetorik- und Sprechwissenschaftlers Hellmut Geißner. Ziel jedes Kommunikationsprozesses ist gemeinsames Handeln – in der Projektarbeit im Team, mit anderen Abteilungen oder das Handeln mit anderen Unternehmen. Ideen, Konzepte und Produkte müssen präsentiert werden. Aber kommt die Botschaft wirklich beim Gegenüber an? Was bleibt auf der Strecke? Warum? Und warum sagt das niemand?

Rhetorik ist Alltagsgeschäft. Doch genauso alltäglich wird sie ignoriert. Leider, zumal man sie nutzen kann, auch ohne die alten Griechen und Römer oder Listen von Stilfiguren zu kennen. Das Ziel ist die Authentizität eines jeden Sprechers, einer jeden Persönlichkeit. Denn wer Authentizität in seiner Rede zeigt, steht für die Idee, das Konzept, das Produkt.

Sprache und Sprechen

  • Situationsmodell nach Hellmut Geißner
  • Sprechkommunikation gegenüber Schreibkommunikation
    • Schriftsprache findet sich oft in vorgeschriebenen mündlichen Beiträgen
    • Wie werden ihre Merkmale erkannt und umformuliert
  • Sprechdenken und Hörverstehen
  • Verbale, paraverbale und nonverbale Kommunikationsanteile

Stimme und Stimmigkeit

  • Physiologische Grundlagen des Sprechvorgangs
  • Atemtypen und ihre Auswirkungen auf das Sprechen
    • Atmung als wichtigste Grundlage der Stimmgebung
    • Eigener Atemtyp und dessen Vor- und Nachteile
  • Wie der (Sprech-)Laut entsteht und warum das nicht der Buchstabe ist
  • Akzent und Dialekt
  • „Hochdeutsch“ und warum es das eigentlich gar nicht gibt

Persönlichkeit

  • JoHari-Fenster
  • Selbstreflexion sprechsprachlicher Abläufe durch Gruppenfeedback

Meine Rede

  • Redeplanung
  • Ausformuliert gegenüber Stichwortkonzept
  • Kategorien des individuellen Wirkungsstils: Denkstil, Sprachstil, Sprechstil, durch die bewusste Differenzierung der einzelnen Wirkungsebenen an eigenen Problembereichen arbeiten lernen
  • Beliebteste Fehler oder: Die Fehler der Anderen nicht ein drittes Mal machen!

Praktische Übungen

  • Feedback-Regeln für das Gegenüber – die hohe Kunst der Ich-Botschaft in der Arbeitsumgebung und Produktanalyse
  • Sprechangst in Rede- oder Gesprächssituationen
    • Grenze zwischen gesunder Aufregung und Angst
    • Symptome erkennen, Lösungswege finden
  • Gemeinsame Redeübungen
    • Warum niemand Rhetorik aus Büchern lernt
    • Fehler machen, Stärken und Schwächen erkennen und bearbeiten
  • Videofeedback und warum die Kamera gar nicht schlimm ist
    • Aufzeichnung von Beiträgen vor Ort
    • Umfassende Auswertung der Übungen
    • Gemeinsames Reflektieren
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Fortbildung oder Weiterbildung zu Rhethorik – wir setzen nur auf erfahrene Talente als Rhethorik Trainer. Das Credo von Robert Mechs lautet „Rhetorik ruht auf Persönlichkeit. Ich will, dass Sie sich zeigen“. Mehr zu ihm und den Beweggründen unserer anderen Trainer erfahren Sie bei seiner Biographie (direkt erreichbar per Bild).